Ute Schad vertritt eine der zurzeit wohl spannendsten Thesen innerhalb der gendersensiblen Jugendarbeit: Besonders unter männlichen Jugendlichen mit einem Migrationshintergrund aus den Balkanstaaten und der Türkei hat sich ein Männlichkeitsbild entwickelt, dass Ute Schad mit „hegemonialer Männlichkeit“ beschreibt.
Diese Männlichkeitsvorstellung schränkt die Handlungsmöglichkeiten von jungen Frauen und auch jungen Männern mit einem anderen Männerbild ein. Dies ist mit ein Grund, dass Einrichtungen der offenen Jugendarbeit wenig von jungen Frauen besucht werden. Und dies hat nicht zuletzt direkt und indirekt auch Auswirkungen auf die kirchliche Jugendarbeit.
Ute Schad hat auf Grund von praktischen Erfahrungen und ihrer Forschungsarbeit Strategien und Methoden entwickelt, wie das Problem der „hegemonialer Männlichkeit“ praktisch angegangen werden kann. Sie wir neben theoretischen Inputs auch praktisches Material mitbringen.
Eine Ausschreibung folgt.

